Kind nutzt eine lehrreiche Tablet-App

Warum die richtigen Apps wichtig sind: Lernspiele für Kinder auswählen

In einer Welt, in der Bildschirme unvermeidlich sind, ist die Frage für Eltern nicht, ob Kinder Apps nutzen werden — sondern mit welchen Apps sie ihre Zeit verbringen. Die richtige Lern-App kann Neugier wecken, Problemlösungsfähigkeiten aufbauen und sogar eine zweite Sprache einführen. Die falsche kann eine Stunde gedankenloses Tippen bedeuten, die ein Kind eher aufgewühlt als unterhalten zurücklässt.

Was also unterscheidet eine großartige Kinder-App von einer vergesslichen? Aus unserer Erfahrung beim Entwickeln von Spielen für kleine Kinder kommt es auf drei Dinge am meisten an: klare Ziele bei jedem Schritt, kein Druck im Spiel, Geld auszugeben, und Inhalte, die das Tempo eines Kindes respektieren. Apps, die Kinder durch Bildschirme hetzen, um Werbeeinblendungen zu maximieren, sind nicht wirklich lehrreich — sie sind nur Aufmerksamkeitsfarmen. Die besten fühlen sich an wie ein ruhiger, freundlicher Raum, in dem ein Kind die Kontrolle hat.

UX-Design-Skizzen für eine Kinder-App

Design für kleine Hände: Gutes UX für Babys und Kinder

Apps für Erwachsene zu gestalten und Apps für Zweijährige zu gestalten sind zwei völlig verschiedene Aufgaben. Erwachsene können lesen, Anweisungen folgen und sich von Fehlern erholen. Ein Kleinkind lernt noch, dass ein Bildschirm überhaupt auf seinen Finger reagiert. Jede Interaktion muss den wackeligen Tipp, das versehentliche Wischen und den neugierigen Finger, der den Zurück-Knopf findet, verzeihen.

Das bedeutet, dass Schaltflächen riesig sein müssen — weit größer, als es im Design für Erwachsene normal erscheint. Klang und Farbe müssen jede Aktion bestätigen, damit das Kind weiß, dass etwas passiert ist. Und nichts — absolut nichts — sollte ein Kind dafür bestrafen, dass es etwas falsch macht. In unseren Spielen gibt es keine "Verloren"-Zustände. Fehler werden einfach zu Gelegenheiten für eine freundliche Figur, das Kind anzufeuern und es noch einmal versuchen zu lassen.

Ein Kind löst ein buntes Puzzle

Die verborgenen Vorteile des Puzzlespiels: Wie Puzzles junge Köpfe stärken

Puzzles sehen einfach aus. Ein Kind schiebt ein Teil in eine Aussparung, das Bild fügt sich zusammen, das Spiel jubelt. Doch darunter passiert eine Menge. Räumliches Denken, Feinmotorik, Mustererkennung, Konzentration, Beharrlichkeit — all das wird mit jedem gelösten Puzzle ein wenig stärker.

Forschung zur frühkindlichen Entwicklung zeigt durchweg, dass Kleinkinder, die regelmäßig mit Puzzles spielen, tendenziell einen stärkeren räumlichen Wortschatz und bessere Problemlösungsfähigkeiten entwickeln. Der Trick besteht darin, Puzzles zu machen, die herausfordernd genug sind, um das Denken eines Kindes zu fördern, aber nicht so schwer, dass es aufgibt. Das ist das Designproblem, mit dem wir uns bei Abuzz beschäftigen: Wie macht man ein Puzzle, das genau schwer genug ist, damit ein Dreijähriger stolz ist, wenn er es schafft?